Das Schlusswort

    Yoga, der das Einswerden des persönlichen Bewusstseins mit dem kosmischen Bewusstsein darstellt, bedeutet also eine methodische Bemühung, die auf konkreten Zuständen und Prozessen im Inneren beruht, die den Einfluss vornehmlich auf den Körper und erst dann auf die Bewusstseinszustände haben. Und der Yogi, der die Grundregeln vom Yoga beachtet - nämlich den Gleichmut und die Gutmütigkeit überhaupt, verspürt bald den guten Einfluss des Yogas auf die Gesundheit zuerst im Funktionssinne und im fortgeschrittenen Stadium auch im organischen Sinne. Eine Ausnahme darf nur der entschlossene Wille zur Realisation des kosmischen Bewusstseins sein. In dem Falle wird der Mensch ein Mystiker, der den kummervollen Seelenzuständen ein Ende machen will, häufig zum Nachteil der harmonisierenden Wirkungen auf die Gesundheit, denn er ahnt oder erkennt, die höchste Realisation schließe die sämtlichen Trübsale ab, in die auch der Kummer von schlechter Gesundheit einbegriffen ist.