Wichtige Mitteilung des Gurus an die österreichische mystische Gemeinde:

    Sehr geehrte Leser unserer Internet-Seiten www.kagyupa.com

    Wir versuchen Sie auf diese Weise über den wirklichen Ursprung und den Umfang des mystischen Schriftwerks von Květoslav Minařík zu informieren, weil wir wissen, wie falsch Sie informiert werden. Das begriffen wir, nachdem wir auf unsere Web-Seiten die Übersetzung Minaøíks Autobiografie [Ketchara] platziert hatten.

    Ende der sechziger Jahre vergangenen Jahrhunderts betraute K.M. seinen Schüler R.M. mit der Erweiterung seiner Lehre in die deutschsprechenden Länder, hauptsächlich durch Übersetzung und Ausgabe Květoslavs Bücher. Hier in der Tschechoslowakei herrschte kommunistische Diktatur, so daß von der Herausgabe der Bücher hier konnte überhaupt keine Rede sein. K.M. hat die Aufgabe für R.M. mit diesen Worten definiert: "Solange ich lebendig bin, gib die Bücher unter einem Pseudonym oder unter deinem Namen heraus. Wenn ich gestorben bin, bring zur Kenntnis, ich sei der Verfasser. Dann werden die Bücher eine viel stärkere Wirkung haben.

    K.M. ist am 4.7. 1974 gestorben. Sein erstes Buch, "Der direkte Pfad", hat R.M. im November 1974 unter eigenem Namen (Dipl.-Ing. R.M.) herausgegeben. Zweites Buch, "Der innere Sinn des Neuen Testaments", ist nach unseren Informationen zum ersten Mal 1988, also 24 Jahre nach dem Tod des Verfassers, herausgegeben worden. Als Autor ist hier wieder Dipl.-Ing. R.M. angegeben. (Die beiden Bücher erscheinen wahrscheinlich noch bis heute in weiteren Auflagen.) Also, die mystische Öffentlichkeit in Österreich bekommt verkehrte Informationen. Wir fragen: Warum? Nach 1989 herrschte bei uns das kommunistische Regime nicht mehr und darum konnte niemand bedroht werden. Sogar nicht einmal in den achtziger Jahren hätte jemand gefährdet sein können, denn das Regime hatte Květoslavs Tod zur Kenntnis genommen.

    Den Mißbrauch der Urheberschaft betrachten wir als eine ernsthafte Versündigung, die insbesondere ein Mystiker gegenüber seinem Guru sich nicht leisten dürfte. Wir wollten deshalb versuchen diese Verwirrung wiedergut zu machen, und daher veröffentlichten wir im Internet die Autobiografie (Ketchara) unseres Gurus und des tatsächlichen Autors der Bücher, in deutscher und englischer Übersetzung, und fortlaufend veröffentlichen wir Übersetzungen seiner weiteren Schriften. Für uns ist allerdings nicht einfach, an den Übersetzungen zu arbeiten, denn sollten die Übersetzungen richtig sein, können sie nur von einem Menschen gemacht werden, der nicht nur die Sprache beherrscht, sondern auch eigene ausreichende Erfahrungen und Erkenntnis hat, damit er den Sinn nicht entstellt. Dies gilt besonders für die restlichen Lehrenbücher.

    Schrittweise werden wir ausgewählte Stichworte aus "Das kleine mystische Lexikon" übersetzen und im Internet erscheinen lassen. Es ist allerdings ein sehr umfangreiches Buch, und so ist uns vorläufig zu schwer das Buch komplett zu übersetzen.


    Wir wissen nicht, ob es der mystischen Gemeinschaft in Österreich bekannt ist, daß Meisters Lehre die Fortsetzung der tibetischen Lehre der Weißen Dynastie von Gurus aus dem elften Jahrhundert darstellt. Nach der Mitteilung unseres Meisters hörte diese Linie und ihre Lehre mit Milaräpas Tod auf, die Schicksale der gelben Rasse zu beeinflußen. Die Nachfolger, d.h. die Karmapas, die Milaräpa folgten, haben in Wirklichkeit die Linie der Heiligen-Kagyupas gegründet, die bis heute fortdauert. Der gegenwärtige Karmapa ist der siebzehnte. Nach Květoslav sind die Karmapas nicht die Träger der Qualität des Ordens Weißer Dynastie von Gurus. Durch seine Realisationen belebte Květoslav Minařík hier im Okzident nach neunhundert Jahren den Orden und die Fortsetzung dieser Weißen Dynastie wieder; gleichzeitig ist er der sechste Fortsetzer, gleich nach Milaräpa. Der von ihm (und nicht nur von ihm) designierte gegenwärtige Fortsetzer und Träger der Selbsteinweihung hier auf der Erde, J.S, ist das siebente Mitglied der Dynastie. Der Orden der Weißen Dynastie von Gurus besteht sonach weiter, und zwar hier auf der Erde, damit er die weitere Entwicklung der weißen Rasse beeinflussen kann.

    Die Mitglieder der Dynastie im Jenseits sind: Květoslav, Milaräpa, Marpa, Naropa, Tilopa und der primäre (himmlische) Vajradhara, der eigentlich ein Äquivalent zum Dhyanibuddha Vajrasattva ist.

    Den historischen Nachrichten zufolge gab es hier auf der Erde zu gleicher Zeit immer nur einen einzigen Träger des grundsätzlichen Zustandes der Dynastie. Das bestätigte auch Květoslav. Dieser Zustand kann nicht durch eine rituelle Einweihung übertragen sein, er muß durch eine Autoinitiation erreicht sein.

    Květoslav wusste sehr gut, in dieser hektischen Zeit heutzutage würde die Verbreitung der Lehre kaum möglich sein. Es ging ihm vornehmlich darum, daß dieser Zustand hier auf der Erde realisiert würde und die Basis der Lehre dann von einem lebenden Menschen über die schlimmsten Zeiten übertragen würde. Dasselbe Interesse haben auch die Mitglieder der Dynastie im Jenseits. Deshalb griffen sie auch in der Sache der Lehrenfortsetzung ein: wir stehen unter ihrem Schutz, solange wir die Bedingungen des Weges erfüllen und falls wir uns an die Dynastie anknüpfen.

    Allerdings nicht alle Hinterbliebenen nach dem Meister erfassten richtig die Wirklichkeit, leider nicht einmal hier in Böhmen (Tschechien), wo alles in erster Linie verstanden werden sollte. Květoslav selbst setzte es auch voraus. Er schreibt: "Wenn die Übertragung, bzw. Übergabe der Erbfolge gelingen würde, müsste ich das für den vollen Erfolg in meinem Yoga halten, denn ich habe früher die Lehre der Welt in meinen literarischen Arbeiten abgegeben. Wird die Übertragung gut sichtbar oder ganz unmerklich sein, kommt es darauf nicht viel an, denn mich drückte das Problem von Tendenzen in der Welt und nicht das Problem der unmittelbaren Ereignisse." Nun, und nach den Regeln der Dynastie kam es zu der Übertragung tatsächlich erst nach Květoslavs Tode.

    Wenn die österreichische mystische Gemeinde es zu ihren Wohl nur begreifen möchte.